Coachinganlässe

Coachinganlässe kann es im Einzelfall vielfältige geben. Sie alle hier aufzuzählen wäre müßig.
Statt dessen möchte ich Sie bitten, sich für einen kleinen Moment mit folgenden Aspekten der anwaltlichen Arbeit auseinanderzusetzen:

  • Hat mich meine juristische Ausbildung umfassend auf alle Eventualitäten in meinem Beruf vorbereitet? Z.B. auch auf den Umstand, dass ich im Innenverhältnis der Kanzlei auch Chef sein muss, das notwendige Handwerkszeug dazu aber gar nicht oder kaum kenne.
  • Wie gehe ich mit „Niederlagen“ im Beruf um? Ist jeder verlorene Prozeß auch eine persönliche Niederlage?
  • Wie schaffe ich es immer wieder, mich auf die je unterschiedlichen und in jedem Einzelfall speziellen Persönlichkeitsstrukturen der Mandanten einzustellen? Oder mache ich das gar nicht und scheere alle über einen Kamm?
  • Wie kanalisiere ich meine Aggressionen, die in mir aufsteigen, wenn ich mit „störrigen“ Richtern, Mandanten oder auch Angestellten zu tun habe?
  • Was habe ich noch für Ziele in meinem –nicht nur – beruflichen Leben? Bin ich schon am Ende der „Fahnenstange“ angekommen?
  • Wenn ich morgen in Rente gehen müsste, was würde ich vermissen und ggfs bedauern? Was hätte ich anders gemacht?

Fragen über Fragen, die im Coaching ins Blickfeld kommen können. Dabei entscheiden Sie allein, welche tatsächlich bearbeitet werden!

In jedem Fall: Coaching ist immer dann eine Möglichkeit zur Problembewältigung, wenn Sie über einen längeren Zeitraum regelmäßig von Gefühlen wie Selbstzweifel, Unproduktivität, Fehlerhaftigkeit und „Neben-dem-Gleis-stehen, auf dem die Züge vorbeifahren“, befallen sind.

Der Versuch, die Blätter an den Bäumen zu halten (Joana Krizanitz) ist nachweislich zum Scheitern verurteilt!